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Quelle: themoviedb.org

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Inhalt

Ein als Fischkutter getarntes Spionageschiff der Engländer sinkt im ionischen Meer. An Bord befindet sich ein strenggeheimes Steuer- und Verschlüsselungsgerät ATAC. In feindlichen Händen könnte es zum Abschuss von Atomraketen auf westliche Städte verwendet werden. James Bond muss das Gerät finden, bevor es dem Feind in die Hände gerät. Zwölfter Film der legendären James Bond – Reihe mit Roger Moore in der Rolle des britischen Superagenten.
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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Das Dutzend ist voll. Nach seinem Ausflug ins Weltall bei Moonraker – Streng geheim ist James Bond wieder zurück auf der Erde und endlich in den 80ern angekommen. Als eine Art Neuanfang wird sich gleich zu Beginn der Altlasten in Form seiner alten Nemesis Blofeld (auch wenn er aus damaligen Rechtegründe nicht als solcher benannte wurde) entledigt, den Bond nach einem kleinen Helikopter-Rundflug einfach in einem Schornstein entsorgt. Damit wäre auch die tote Ehefrau endlich gerecht und diese nach dem fünften Teil Im Geheimdienst ihrer Majestät nie wirklich wieder aufgegriffene Storyline wurde somit zumindest mal für fünf Minuten thematisiert. Hat ja nur zwölf Jahre und sieben Filme dazwischen gebraucht, das ist mal Amtsstuben-Tempo. Tja, auch der MI6 ist am Ende auch nur so etwas wie eine Behörde.

Als Grundlage diente erstmals keine Romanvorlage von Ian Fleming, stattdessen basiert das Skript auf Elementen verschiedener seiner Kurzgeschichten. Dabei wollte man nach dem Over-The-Top-Irrsinns des direkten Vorgängers bewusst ein bis vier Schritte zurückgehen und das Franchise wieder „bodenständiger“ gestalten (was natürlich im Verhältnis gesehen werden muss, mit Realismus in jedweder Form hat das natürlich überhaupt nichts zu tun), aber dieses Vorhaben wird sehr deutlich. Das ist auch nur logisch, wo sollte man nach Moonraker – Streng geheim denn auch noch hin, und allgemein fühlt sich das Ganze sehr richtig an, leider fällt die Story an sich dabei doch sehr banal, austauschbar und nicht wirklich erinnerungswürdig aus. Da fehlt es sichtlich am markanten Alleinstellungsmerkmal und auch Julian Glover (Indiana Jones und der letzte Kreuzzug) als Villain Kristatos agiert zwar bemüht, bleibt als Figur aber eher farblos. Unter seinen Schergen taucht übrigens auch ein Charles Dance (Game of Thrones) auf, der allerdings nicht eine einzige Textzeile spendiert bekommt. 

Was der Film unter der Regie von Franchise-Neuling John Glen (in den 80ern für JEDEN Bond-Film verantwortlich, die restliche Karriere ließt sich weit weniger aufregend) dafür eindeutig beherrscht, sind handwerklich saubere und durchaus zahlreiche Actionszenen. Im Prinzip dient die flache Geschichte nur dazu, Bond von einem Set-Piece durch das nächste zu jagen. Dabei erfindet man das Rad zwar prinzipiell nicht neu - allein eine Ski-Verfolgungsjagd gab es vorher schon zweimal -, dafür geht es diesmal sogar durch eine Bob-Bahn und allgemein ist das sehr kompetent und knackig vorgetragen. Langeweile kann sich da trotz einem Mangel an frischen Ideen praktisch gar nicht einstellen. Dazu gibt es mal wieder schöne Sets und Bond fährt erstmals einen schneidigen Lotus, mit einer sehr effektiven, für seinen Besitzer leider im Resultat sehr nutzlosen Diebstahlsicherung. Frei nach dem alten Fußball-Motto: „ Wenn wir hier nicht gewinnen können, treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“.

Und wie sagt der Sexismus-Alarm? Schlägt natürlich aus, ohne Geschnacksel und den ein oder anderen abwertenden Kommentar (wenn die Frau auch nicht Auto fahren kann…) kommt man eben nicht aus, es ist aber schon wesentlich gemäßigter als zu den „besten“ Connery-Tagen. Roger Moore wirkt insgesamt etwas zurückhaltender, quasi reifer als bisher, aber es wird auch deutlich, dass er so viele Auftritte in der Rolle wohl nicht mehr stemmen wird. Seine zum damaligen Zeitpunkt 53 Lenzen sieht man ihm doch deutlich an. Er wirkt wie ein erfahrener Mannschaftsspieler, der zwar nicht mehr so viel leisten kann, aber seine Stärken dann halt anderweitig ausspielt und mehr aus dem Stand regelt. Mit Carole Bouquet (Dieses obskure Objekt der Begierde) hat man diesmal auch ein Bond-Girl, dass nicht nur völlig hilf- und nutzlos rein zu Begattungszwecken da ist, sondern sich wenigstens auch mal als echte Unterstützung erweist. In der bondschen Parallelwelt kommt das ja beinah so was wie Emanzipation gleich – aber auch nur da.

Fazit

An sich kein Highlight des Franchise, aber alles, was der anpackt, ist wirklich solide und erfüllt definitiv seinen Zweck. Kein Leerlauf, gute Actionszenen, handwerklich astrein vorgetragen. Sicherlich nicht der Bond, der in vielen Bestenlisten auftauchen wird, aber vermutlich auch unmöglich irgendwo als Enttäuschung gelistet. Dienst nach Vorschrift muss nicht immer schlecht sein. 

Kritik: Jacko Kunze

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