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Skipper, Kowalski, Rico und Private sind die berühmtesten und schrägsten Undercover-Vögel des globalen Spionage-Business. In einer geheimen Mission müssen die vier Pinguine, die Oberelite der Elite, sich mit dem coolen Elite-Undercover-Interspezial-Sonderkommando "Nordwind" verbünden. Gemeinsam versuchen sie den durchtriebenen Bösewicht Dr. Octavius Brine daran zu hindern, die Welt zu zerstören.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Seit 2005 sind Marty, Alex, Gloria und Melman in nun mehr drei Abenteuern auf der großen Leinwand zu sehen gewesen. Begleitet wurden diese Abenteuer stets von vier etwas militanten Pinguinen, die die Erfindungen der trotteligen Menschen ausnutzen, um etwa mit einem Containerschiff unsere Helden aus brenzligen Situationen zu retten. Nun hat man sich bei Dreamworks gedacht, den vier flugunfähigen Vögeln ein eigenes Spin-Off zu gönnen. Sicher spielt da auch der Erfolg der Serie, die im deutschen Fernsehen seit einigen Jahren im Abendprogramm eines namhaften Kinder- und Jugendsenders über den Bildschirm flimmert, eine Rolle.

Nun ist es also soweit, nach insgesamt elf gewonnenen Emmy-Awards dürfen die Pinguine in ihrem ersten abendfüllenden Spielfilm durch die Gegend watscheln. Der Film schließt dabei lose an „Madagascar 3: Flucht durch Europa" an, dessen Fortsetzung aus Sicht der Pinguine er bildet. Vorkenntnisse sind nicht nötig, einzig eine Akzeptanz, dass sprechende Tiere die Krone der Schöpfung darstellen, ist von Nöten. Doch leider stammt der Geschichte aus der Retorte. Man hat das Gefühl, Bösewicht Dennis, DerekDirk?... Dave (!) a.k.a. Octavius Brine, ein achtarmiger, lilafarbener Tintenfisch, sei das uneheliche Kind aller Animationsfilme der letzten zehn Jahre auf einmal. Der grobe Handlungsverlauf läuft dabei genau wie die Charakterzeichnung des Antagonisten nach Schema F. Dass es diesmal nicht die Welt, sondern die Pinguine als Spezies sind, die es zu retten gilt, liegt lediglich am Setting.

Und auch die Synchronisation wirkt doch arg bemüht. Wie bereits in den drei Madagascar-Filmen zuvor werden die vier Flossenträger Skipper, Rico, Private und Kowalski von den Musiker die kultigen Hip-Hop Truppe „Die Fantastischen Vier“ gesprochen. Leider merkt man Smudo und Co. ihre Unerfahrenheit hinter dem Synchronmikrofon des Öfteren an, was einen starken Kontrast zwischen den Pinguinen und den anderen synchronisierten Tieren hervorruft. Hier wäre es vielleicht angebrachter gewesen, die Synchronsprecher der Serie, die ihren Job durchweg auf hohem Niveau ausüben, zu verpflichten. Unter dem Transfer vom Englischen ins Deutsche leiden nicht nur die Worte an sich, sondern auch der Witz. Exemplarisch handelt sich bei dem Antagonisten scheinbar um einen Schweizer, einige der Sprüche zielen auf den Dialekt. In der deutschen Fassung wird aber Hochdeutsch gesprochen; die Witze laufen ins Leere und hinterlassen einiges an Irritation.

Dennoch kann der Film unterhalten, was natürlich an den vollkommen überzeichneten Frackträgern liegt. Mit einigem Witz, die selbst einen Erwachsenen zum Lachen bringen, liegt hier das größte Potential des Streifens. Leider sind diese Momente rar gesät, entfalten aber bei Auftreten ihre Wirkung. Verantwortlich für die Realisierung des Films ist wieder zu einem großen Teil Eric Darnell, der bereits Regie und Drehbuch zu den drei vorherigen Madagascar-Streifen beisteuerte und hier den Platz des Regisseurs, neben Simon J. Smith, einnimmt.

Fazit

„Die Pinguine aus Madagaskar“ macht wenig neu, ist aber im Großen und Ganzen solide. Dennoch hinterlässt das 132 Millionen Dollar Projekt das Gefühl zurück, an den falschen Ecken gespart zu haben. Die Animationen sind gewohnt hervorragend, bunt und grell, doch dafür hapert es an anderer Stelle. Wer sich aber darauf einlässt, bekommt einen soliden und kurzweiligen Animationsfilm präsentiert.

Autor: Magnus Knoll

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