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Inhalt

FBI-Agent Malcolm Turner und sein Neffe Trent begeben sich auf einen gefährlichen Undercover-Einsatz an einer Theraterschule (an der nur Mädchen zugelassen sind), nachdem Trent zuvor Zeuge eines Mordes wurde.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Nachdem sich John Whitesell schon der Fortsetzung angenommen hatte, geht „Big Mama's Haus“ nun in die dritte Runde mit dem netten Untertitel „Die doppelte Portion“. Was darf man sich unter der doppelten Portion vorstellen? Doppelten Witz? Doppelten Spaß? Oder einfach nur doppelt so viel fremdschämen? Geht es um den Witz, ist der Film ordentlich in die Hose gegangen, denn man kann nichts verdoppeln, was nicht vorhanden ist. 2 x 0 bleibt schließlich trotzdem 0. Wollte jedoch der Film bewirken, dass man sich verschämt in seinen Sessel drückt, dann würde er dafür volle Punktzahl von mir bekommen.„Die doppelte Portion“ oder auch im Original „Like Father, Like Son“ ist einfach kein gut gewählter Untertitel. 

Denn Martin Lawrence allein lockt einen schon nicht unbedingt ins Kino. Aber zu wissen, dass da eine zweite Person mitspielen wird, die „like father“ genauso nervig sein wird, ist dann wohl eher noch ein Grund mehr um diesen Film nicht zu sehen.Dabei fing der Film eigentlich ziemlich gut an, mit einem gelungenen Intro. Die Musik war gut und er war gut zusammengeschnitten. Das Intro gab einem das Feeling von Bad Boys III. Doch dann ging es los mit dem gewollt witzig sein. Ein FBI Agent (Martin Lawrence) nimmt Verfolgung zu einem Postauto auf. Ja, einem kleinen, langsamen Postauto. Und warum? 

Weil der FBI Agent nicht warten kann, bis die Post bei ihm Zuhause angelangt ist. Witzig? Wohl kaum. Jetzt könnte man sagen: Gut, von der Story klingt das jetzt nicht nach Fun, aber das haben doch sicherlich die Dialoge rausgerissen. Leider muss ich sagen, auch hier Fehlanzeige. Denn die Dialoge waren weder gut gesetzt, noch gab es gut gewählte Sprüche, die irgend etwas rausgerissen hätten.Der Film soll wohl von Martin Lawrence leben, den man wahrscheinlich hauptsächlich aus Bad Boys kennt. In "Bad Boys" kann ich seine Rolle wirklich gut leiden, weil sie aber auch einfach harmoniert mit der Rolle seines Partners. Hier jedoch hat Martin Lawrence keinen Partner mit dem er agieren kann, auf den er sich stützen kann. 

Hier ist er auf sich selbst angewiesen, beziehungsweise noch auf seinen Sohn Trent (Brandon T. Jackson). Und da wird einem besonders deutlich, dass Martin Lawrence nicht schauspielert. Er spielt sich selbst. Denn an sich unterscheidet sich hier sein Schauspiel überhaupt nicht von dem, was man in Bad Boys zu sehen bekommt. Nur wurde er dort besser an die Hand genommen und es kam ein wesentlich besseres Produkt bei raus. Brandon T. Jackson als Trent ist sicherlich ein ganz guter Entertainer, aber weniger als Komiker oder Schauspieler. Er heizt am Anfang den Film mit einer guten Show und einem gut gewählten Song ein. 

Aber ab da ging es eigentlich nur noch abwärts.Der Rest der Besetzung ist jetzt auch nicht sonderlich erwähnenswert. Schnapp dir drei Männer, gel´ ihnen die Haare zurück, verpass ihnen einen russischen Akzent und du hast deine Bösewichte.Das Problem ist, dass ich mich schwer tue etwas erwähnenswertes an diesem Film zu finden. Die Story ist schnell erzählt und glänzt mit lauter vorhersehbaren Dingen. Ob es nun die Vater-Sohn-Geschichte ist, die aufgearbeitet werden muss oder die Klein-Ganoven-Story, nichts von dem ist sehenswert. Die ganzen Charaktere hatten weder Profil, noch irgendwie ansatzweise etwas Charme. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Film sich einfach nicht entscheiden konnte, ob er nun eine Komödie seine wollte oder ein Tanz/Musik-Film á la „High School Musical“.  Wenn dann hätte er sich jedoch zu letzterem entscheiden sollen. Denn das einzige, was vielleicht noch ganz nett gemacht war, war die Musik beziehungsweise die Tanzeinlagen.Der Soundtrack passte gut zum Film und ließ einen teilweise an Filme wie „Step Up“ erinnern. 

Ich sage mit Absicht erinnern, da auch hier es irgendwie nichts halbes und nichts ganzes war. Bis auf einen Song, der durchaus Ohrwurm - Qualitäten hatte gab es noch einen etwas schnulzigen Song, der jedoch eigentlich nur aus „Oh Oh Oh“ bestand. Sehr einfallsreich.Es gab wie schon erwähnt auch Tanzeinlagen, die vielleicht sogar gar nicht so schlecht gewesen wären, wenn sie gepasst hätten. Wie gesagt, hätte sich Big Mama's Haus für einen Tanz/Musik-Film entschieden, statt für eine Komödie und diese Acts weiter ausgebaut, wäre der Film mit Sicherheit besser gewesen.Da der Film jedoch eigentlich unter der Rubrik Komödie läuft hat er eindeutig das Thema verfehlt. Ich habe nicht ein einziges Mal lachen müssen. 

Aber ich gestehe, ich kann mich an genau drei Stellen erinnern, an denen meine Mundwinkel sich etwas nach oben verzogen haben. Es gab jedoch zwei, drei Leute in der Vorstellung die das anscheinend anders als ich gesehen haben und mehrfach herzhaft gelacht hatten. Mein Verständnis dafür hielt sich jedoch in Grenzen.Ich würde behaupten, dass der dritte sich nicht sonderlich von den vorherigen Teilen unterscheidet. Nur das diesmal ein Sohn hinzukommt und ein Typ, der auf Big Mama abfährt. Und diese Szenen mit den Annäherungsversuchen waren die Schlimmsten überhaupt. Ein Kerl der als dicke Frau verkleidet ist spielt mit einem selbst ziemlich übergewichtigem Typen „Twister“. Will man sowas wirklich sehen?

Fazit

Wer gehirnlose Kost, untermalt mit etwas guter Musik sehen will, kann sich diesen Film ohne Bedenken antun. Mochte man die ersten beiden Teile, wird man beim dritten Teil sicher auch auf seine Kosten kommen.

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