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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Die Reiseroute einer Junior Stargazer/Space Cadet Convention (die organisiert wurde, um Schüler und Eltern aus dem ganzen Land für Kameradschaft und wissenschaftlichen Wettbewerb zusammenzubringen) wird durch weltverändernde Ereignisse spektakulär gestört.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Der Schlüsselsatz Wes Andersons (Darjeeling Limited) filmischen Ausflugs in eine von Atombombentests und Aliens erschütterte Wüste liefert Presse und Publikum vorab die Antwort auf eventuelle Fragen nach Sinn und Bedeutung der sentimentalen Space-Age-Comedy. Scheißegal, ob die Leute vor und auf der Leinwand das wie immer vor Retro-Referenzen überquellende Szenario verstehen, die Story muss erzählt werden! Dass die Botschaft gleich mehrfach aufgesagt wird, zeigt exemplarisch Andersons Faible für Wiederholungen: von Besetzung, Crew, Charakteren, narrativen Elementen, Ästhetik und Gags. 

Letzte funktionieren nur ausnahmsweise mal in der von einer selbstgefälligen Schwarz-Weiß-Handlung als 50er-Jahre-Theateraufführung gerahmten Geschichte. Deren drei Akte zerfallen wiederum in lose Episoden, fokussiert auf ein Dutzend Hauptfiguren und ebenso viele Hintergrundcharaktere, gespielt von den üblichen Verdächtigen. Jason Schwartzman ist Kriegsfotograf Augie Steenbeck, Scarlett Johansson (Citizen Kitano) die im Liz-Taylor-Look gestylte Schauspielerin Midge Campbell, Tilda Swinton (The Eternal Daughter) Astrophysikerin Dr. Hickenlooper, Edward Norton (Extrapolations) Bühnenautor Conrad Earp, Adrien Brody (Poker Face) ist Theaterregisseur Schubert Green und Willem Dafoe (AND) ist einfach nur so dabei.

Bis auf letzte beide wartet die zusammengewürfelte Gruppe, die für den Nachwuchs-Talentwettbewerb eines Weltraum-Observatoriums angereist ist, im an Retro-Kuriosa überreichen Szenenbild auf die Aufhebung einer militärisch verhängten Quarantäne. Das Publikum wartet mit, denn außer einem außerirdischen Kurzbesuch geschieht wenig in der Einöde. Der unterliegende Chauvinismus der bis auf einzelne Token-Charaktere weißen, straighten Welt ist noch markanter, die zwischenmenschliche Chemie weniger, Dynamik fehlt gänzlich und der abgeschmackt gehässige Humor atmet den kalten Kitsch der künstlichen Kulissen. 

Fazit

Obwohl pastellige Vintage-Bauten und Hollywood-Outfits Sci-Fi-Kino und starbesetzte Melodramen der 50er evozieren, gilt Wes Andersons Hommage längst nicht mehr Film- und Kulturgeschichte, sondern nur noch dem eigenen Oevre. Dessen jüngste Erweiterung strahlt selbst in ihrer spezifischen Ästhetik letztlich Langweile aus. Dass die Anderson-Entourage neben Tom Hanks Hong Chau, Matt Dillon und Sophie Lillis ergänzen, genügt nicht für frischen Wind in der kreativen Einöde. Hier stagnieren die immergleichen Pointen und Personen in Kitsch-Konservativismus und nostalgischer Apathie. 

Kritik: Lida Bach

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