Der doppeldeutige Titel Ahmet Sevens dokumentarischer Fallstudie weist zugleich auf den komplexen politischen Hintergrund des Dilemmas der verzweifelten Protagonistin und die untrennbar verwebten individuellen und ideologischen Implikationen ihres Wunschs. Palästinenserin Hind lebt in Jerusalem als Ehefrau eines der lebenslänglichen palästinensischen Häftlinge in israelischen Gefängnissen. Um neue Hoffnung für die Zukunft zu schöpfen und ihrer Einsamkeit zu entkommen, wünscht sie sich sehnlichst ein Kind von ihm. Ohne die Möglichkeit ehelicher Besuche ist die einzige Möglichkeit künstliche Befruchtung.