Wäre Petter Næss Polit-Parodie unter dem komödiantischen Deckmantel nicht so peinlich ernst gemeint, wären die verstaubten Witze und lahmen Pointen bloß ermüdend. Doch die klischeelastigen Charakterisierungen und einseitige Rollenverteilung vermischt den plakativen Plot unangenehm mit patriarchalischer Polemik. Abseits derer hat die seichte Handlung nichts Nennenswertes über die Instrumentalisierung von Skandalkampagnen und den Einfluss medialer Popularität auf Wahlergebnisse zu sagen. Die glattgebügelte Inszenierung gibt sich schockierend, doch die Story ist ernüchternd zahm. Der passable Cast kann den aufgesetzten Dialogen und leblosen Figuren keine Dynamik einhauchen.
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