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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

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Videospiel "Silent Hill: Townfall" im Test

siBBe

Von siBBe in "Silent Hill: Townfall" - Videospiel - Test / Review

Videospiel "Silent Hill: Townfall" im Test Bildnachweis: © Konami

Story

Simon Ordell wird nach St. Amelia zurückgerufen, um „die Dinge in Ordnung zu bringen“. Erkunde in dichten Nebel gehüllte Straßen und Küstenabschnitte, während du bruchstückartigen Hinweisen nachgehst und dich den beunruhigenden Beziehungen stellst, die dich an diesen Ort und seine früheren Bewohner binden.
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Kritik

Über 12 Jahre war es still um das Silent Hill-Franchise, dann ging es Schlag auf Schlag: 2024 erschien zunächst das fantastische Silent Hill 2-Remake von Bloober Team, 2025 gab es mit Silent Hill f von NeoBards einen interessanten Szenenwechsel nach Japan und 2026 mit Return to Silent Hill sogar einen neuen Kinofilm von Christophe Gans. Gut, letzteren möchte man am liebsten wieder ganz schnell vergessen, doch zumindest für Videospieler sieht es derzeit wirklich gut aus. Denn mit Silent Hill Townfall vom schottischen Entwickler Screen Burn steht auch schon der nächste Titel auf PS5 und den PC bereit. 

Und auch der bringt wieder neue Frische und zeigt, wie vielseitig die Reihe sein kann, ohne ihre Identität zu verlieren. Silent Hill Townfall erzählt eine eigenständige Geschichte und nimmt uns mit auf die isolierte, neblige Insel St. Amelia vor der schottischen Küste. Wir schlüpfen in die Rolle von Simon, der an den Strand der Insel gespült wird und von dem wir zunächst nichts wissen, außer dass er "die Dinge in Ordnung" bringen muss. Der Rest erschließt sich einem während der rund 15-stündigen Kampagne serientypisch nach und nach, wenn man die einzelnen Puzzle-Teile zusammenfügt. An die erzählerische Brilanz von Silent Hill 2 mag Townfall dabei zwar nicht heranreichen, schlägt sich aber auch auf seine Art recht gut. 

Beim Erkunden der menschenleeren Straßen zeigt sich sogleich die größte Stärke des Spiels: Die unangenehme Atmosphäre, die der Ort auf gespenstische Weise ausstrahlt, ist großartig. Dabei darf der dichte Nebel nicht fehlen, der in gewisser Entfernung alles mehr oder weniger verschluckt. Wir sehen aber genug, um ganz schnell festzustellen, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Und das bestätigt sich auch schon bald, wenn wir auf groteske Kreaturen stoßen, die uns das Leben schwer machen. Zwar können wir uns zur Wehr setzen, unsere Chancen zu überleben sind allerdings nicht sehr hoch. Und selbst wenn wir neue Waffen finden, ist der Munitionsvorrat knapp bemessen. Vielmehr verlangt Silent Hill Townfall von uns vorsichtig und schleichend vorzugehen, ohne Gegner auf sich aufmerksam zu machen. Mittels eines kleinen tragbaren Mini-TVs und der richtigen eingestellten Frequenz haben wir zumindest ein hilfreiches Tool, um Feinde auf Distanz zu lokalisieren – auch durch Wände hindurch. Das Gadget ist eine tolle Idee, die das Spielprinzip auf spannende Weise erweitert und zur Gruselatmosphäre beiträgt. 

Wir erleben das Geschehen diesmal auch erstmalig aus der Egoperspektive, was ebenfalls seinen ganz eigenen Reiz hat und gut zum Einsatz des Mini-TVs und dem "Mittendringefühl" diverser schauriger Momente passt. Diese Design-Entscheidung wurde sicherlich auch von Jon McKellan beeinflusst, der zuvor bereits an Alien: Isolation mitgewirkt hat und nun einer der Hauptverantwortlichen an Townfall war. 

Wie sehr man mit dem Gameplay seine Freude hat, hängt letztendlich davon ab, ob einem der Stealth-Ansatz zusagt. Der ist in Townfall an und für sich sauber umgesetzt, wird auf Dauer aber auch ein wenig eintönig. Und spielt sich eben auch nicht sonderlich komplex. Abwechslung schafft das Spiel dafür aber immer mal drumherum, beispielsweise durch gute Puzzles, die vor allem für Freunde von Retro-Tech besonders reizvoll sind, da man sich dort oftmals mit "alten" Maschinerien auseinandersetzt. Wer die 90er miterlebt hat, wird sich damit pudelwohl fühlen.

Auch technisch macht Silent Hill Townfall eine sehr gute Figur. Getestet haben wir das Game auf der PS5 Pro, wo es die meiste Zeit über sehr sauber lief und nur selten ein klein wenig ins Stocken geriet. Grafisch ist das Townfall sehr gelungen, der schottische Schauplatz bietet gestalterisch viel fürs Auge und hat etwas wunderbar Unheimliches an sich. Auch der Sound ist hervorragend und trägt zur unheilvollen Atmosphäre wunderbar bei. 


Fazit

Mit Silent Hill Townfall wagt die Reihe (erneut) ein paar interessante neue Ansätze: Die Ego-Perspektive, das schottische Küsten-Setting und der tragbare Mini-TV bringen wohltuenden Schwung ins Franchise. Atmosphärisch ist der Horrortrip absolut gelungen und auch die Story fällt sehr solide aus. Wenn man auch Gefallen am Stealth-Ansatz findet, dürfte man mit Silent Hill Townfall eine gute Zeit haben. 
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