3 Tage in Quibéron war bei der diesjährigen Berlinale einer der ganz großen Kritikerlieblinge. Das Drama über das Aufeinandertreffen von Romy Schneider, einem alten Freund und ihr sowie einem Journalisten gefiel auch unserer Autorin Lidanoir sehr gut. Sie vergibt 7,5 Punkte. Hier das Fazit ihrer Kritik:
Vor der lichten Kulisse der bretonischen Küste konzipiert Emily Atef ihr Ensembledrama um düstere Gefühlsausbrüche und leichtherzige Momente zufälliger Intimität. Für eine authentische Studie Romy Schneiders und ihrer Begleiter fehlt es dem semi-fiktionalen Szenario an Realismus. Dank Minichmayrs und Bäumers ausdrucksstarker Darstellungen entsteht dennoch das scharfkonturierte Psychogramm einer Berühmtheit im Kampf mit der eigenen emotionalen Ambivalenz.
Redakteur, Teil der Chef-Redaktion
Liebt Film und liebt Kino. Sehr sogar. Schreibt seit (viel zu) langer Zeit News und Filmkritiken bei Moviebreak. Macht beim Tele-Stammtisch außerdem jede Menge Podcasts. Sein Lieblingsprojekt: Schocker mit Schlogger. Ist auch bei Letterboxd und Instagram zu finden.