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James Bond 007 - Im Angesicht des Todes [1985]

Souli

Von Souli in Road to "Spectre" - Unsere große James Bond Retrospektive: Teil 7

James Bond 007 - Im Angesicht des Todes [1985]

“A View to a Kill” beginnt enttäuschend – der Pre-Title-Sequenz fehlt es nicht nur an Tempo, es ist auch der Zeitpunkt erreicht, wo man der ewigen Schnee- und Ski-Action überdrüssig geworden ist. Die darauffolgenden Opening Credits, zu denen der umwerfende Titelsong von Duran Duran spielt, markieren leider den Höhepunkt des Films, geht es doch danach nicht minder enttäuschend weiter. Diesem letzten Moore-Bond mangelt es nämlich an zündenden Ideen: Er klappert gemächlich die üblichen Franchise-Stationen ab, entwickelt dabei aber nie richtig Elan. Der sichtbar in die Jahre gekommene Roger Moore gibt sich charmant wie nie, wird in seinen Actionszenen aber (zu) oft sichtbar gedoubelt und lässt auch zwischen ihm und den drei Bond-Girls nie richtig die Funken fliegen, was in der bis jetzt gruseligsten Sex-Szene der Reihe gipfelt. Gruselig nicht nur, weil Grace Jones’May Day aussieht, als wäre sie einem bizarren Comicbuch entsprungen, sondern weil die Leinwandchemie zwischen ihr und Bond im Minusbereich liegt und das Schäferstündchen nur zu Stande kommt, weil er urplötzlich nackt in ihrem Bett liegt. Igitt! Der Plot langweilt mit seinem bereits mehrfach durchgekautem Schurken-Plan, auch wenn Christopher Walken (der als erster Darsteller in einem Bond-Film bereits einen Oscar gewonnen hatte) als wahnsinniger Max Zorin gerade zum Ende hin herrlich aufdrehen darf. So endet die Roger-Moore-Ära mit “A View to a Kill” leider auf einer enttäuschenden Note – auch wenn der Film für den Ausstieg des legendären Bond-Darstellers letztendlich doch ein schönes Schlussbild findet.

von Nikolas Friedrich

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