Handys und Rap-Videos gibt Maïmouna Doucourès moralistisches Debüt die Schuld an kindlichen Identitätskrisen. Ursächliche patriarchale Hierarchien, Bigotterie, religiöse Misogynie und mangelnde Sexualaufklärung sind in dem zu Victim Blaming neigenden Melodram nicht Grund gescheiterter Emanzipationsversuche, nein, es sind unzüchtige Freundinnen! Mit der relevanten Thematik, talentierten Jungdarstellerinnen und der Berlinale Generation als Bühne hätte Doucourès Film Teil der Lösung sein können. Stattdessen ist er Teil des Problems, auf das sie schockiert mit dem Finger zeigt.
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