Aus gedankenverlorenen Bildern, wenigen Archivbildern und kurzen Gesprächen stellt Edgardo Cozarinsky dramaturgisches Stückwerk zusammen. Persönlichkeit und Biografie der Musikerin und Künstlerin Margarita Fernández gewinnen darin nie Kontur. Einzig ihre mal angespielten, mal in voller Länge vorgeführten Klavierstücke geben einen Eindruck ihres Schaffens. Dessen Bedeutung bleibt mangels Kontextualisierung allen, die nicht schon ausführlich mit ihrem Werk vertraut sind, rätselhaft. „Musik geht, aber sie kehrt nicht zurück“, sagt Fernández einmal. Eine paradigmatische Erkenntnis für diese vertane Chance.
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