Die Freundschaft der mädchenhaften Marionetten, die Carlo Sironi in neo-klassistischer Noblesse zur männlichen Betrachtung drapiert, bleibt reine Behauptung. Genauso beider Verschiedenheit, die lediglich voyeuristische Abwechslung und unterschiedliche Typen je nach Geschmack bietet. Gergely Poharnoks Kamera, die vor der pittoresken Inselkulisse und den artifiziellen Shabby-Chic-Interiors tadellose Katalogästhetik einfängt, zeigt immerhin handwerkliche Qualität, verstärkt jedoch die hohle Künstlichkeit des Szenarios. Das ist in den besten Momenten blasierte Belanglosigkeit, ansonsten nur fragwürdige Fleischbeschau.
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Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.
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