Bildnachweis: © Matteo Casilli / Indigo Film

Die Berlinale 2024 auf Moviebreak

von Thomas Repenning
Von den mechanischen Darstellungen über das synthetische Industrie-Design bis zum elektronischen Soundtrack erstarrt Piero Messinas futuristisches Beziehungsdrama im generischen Glanz einer Prestige-Produktion. Der prätentiösen Inszenierung fehlt jedes Bewusstsein für die im Plot aufgeworfenen moralischen und medizinischen Fragen sowie inhärent klassistischen Konflikte des Szenarios, in dem die Unterschicht der Mittelschicht einen Teil ihrer Lebenszeit nicht nur verkauft, sondern komplett abtritt. Fazit: Weitermachen, wenn Schluss sein sollte, ist nur künstlich verlängertes Leiden - im Leben und im Kino.
Thomas Repenning

Chefredakteur

Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.

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