Bildnachweis: © 2023 Netflix, Inc. Berlinale

Die Berlinale 2024 auf Moviebreak

von Thomas Repenning
Der triste Futurismus der klaustrophobischen Retro-Kulissen ist zugleich humorvolle Hommage an sowjetische Genre-Klassiker und Metapher verlorener Zukunftsträume in Johan Renecks allegorischem Astronauten-Drama. Dessen stimmungsvolle Die stimmungsvolle Symbiose sozialistischen Modernismus und Siebziger-Ästhetik wird zur ästhetischen Analogie der inszenatorischen Verknüpfung scheinbar widersprüchlicher dramatischer Motive. Träumerischer Tiefsinn und lyrische Langsamkeit ersticken nahezu die gedämpfte Spannung der reduzierten Story. Doch Geduld, auch mit den repetitiven Elementen, belohnen ein gleichsam bizarrer und berührender Kino-Trip in die entlegensten Winkel philosophischer Phantastik.
Thomas Repenning

Chefredakteur

Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.

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