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“Barrio Triste” - Review

Lidanoir

Von Lidanoir in CPH:DOX 2026 - 23rd Copenhagen Documentary Film Festival

“Barrio Triste” - Review Bildnachweis: © Magnify (Magnolia Pictures)

Der Teufel oder einer seiner Handlanger erscheint leibhaftig in einer späten Szene, der die Leiche eines jungen Mannes und rausgerissene Gedärme einen Touch Splatter verleihen. Überraschend wirkt zu dem Zeitpunkt gar nichts mehr in dem surrealen Szenario, das zwischen Schein-Realismus, Symbolismus und subjektiver Sublimierung oszilliert. Vielleicht ist das auf den grob verpixelten Bildern einer Handkamera, die der jugendliche Protagonist und seine Gefährten in der ersten Szene einem Reporter stehlen, tänzelnde Silhouette eine Verkörperung der sozialstrukturelle Ausweglosigkeit. 

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