Narkotisch, psychotisch, hypnotisch. Mit Harmony Korines eigenen Worten: GAMECORE. Oszillierend zwischen pubertärer Potenz-Phantasie und anamorpher Aggressionsallegorie taucht sein Wettbewerbsbeitrag die Leinwand in schwelende Spektralfarben. So radikal der eskapistische Ego-Shooter-Trip sich optisch von den übrigen Festival-Filmen abhebt, so konform, mitunter bieder sind Narrative, Figuren und Ethos. Die tranceartigen Thermo-Bilder eines irren Infernos mit züngelnden Dämonen, Blutseen und Feuerhimmel sind eine letztlich ermüdende Eruption von Sexismus, Materialismus und Megalomanie. Wie Bo feststellt: "Who even cares? No one"
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz