Ein weltbekannter, von vielen Menschen verehrter Regisseur dreht eine Serie, obwohl er das Fernsehen verabscheut. Woody Allens Crisis in Six Scenes trägt durch die strikte Verweigerung gängiger TV-Konventionen nur wenig Schaden davon. Der Regisseur erzählt einfach eine für ihn typische Geschichte mit gewohnt trockenem Humor, verbissenen Neurosen und etwas simpel gezeichneten, aber lebhaften Figuren. Der lockere, kurzweilige Rhythmus leidet etwas durch die Streckung auf für Allen ungewohnte Überlänge, so dass manche Themen und Gags etwas redundant abflachen, doch für Fans des Regisseurs bietet die Serie gemütliche, unterhaltsame 140 Minuten, die als einmaliges Experiment trotz vereinzelter Schwachpunkte geglückt sind.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz