Yorick Le Sauxs apathische Kamera verpackt die larmoyante Langweile Kornél Mundruczós verstaubter Charakterskizze in austauschbare Urlaubskatalog-Ästhetik, deren pittoreske Kommerzialität für die richtungslose Story ironisch passend scheint. Amy Adams Schauspiel scheitert an den sexistischen Seifenopern-Stereotypen, die ihre eindimensionale Figur verflachen. Pseudo-poetische Postkartenansichten betonen das dramaturgische Vakuum ohne psychologische oder narrative Entwicklungen. Öde Partys, stagnierende Streitgespräche und eine willkürliche Wasser-Metaphorik ohne Hintersinn. Wenn die Tochter der Protagonistin im Streit abrupt in Ausdruckstanz ausbricht, scheint selbst ein Musical in dem konfusen Konstrukt möglich. Zumindest das bleibt einem erspart.
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