Filme von dem Kaliber von „We Are All Strangers“ gibt es nur selten. Voller inszenatorischer Überwältigung und inhaltlichem Feingefühl gelingt Anthony Chen ein Meisterwerk in Form einer präzisen, erschütternden und dennoch warmherzigen Sezierung des spätkapitalistischen Lebens in permanenter Abhängigkeit von dem Supply & Demand-Prinzip.