Provinzromantik und Proletariertragik bestimmen den schleppenden Rhythmus der öden Teenie-Liebelei, deren pittoresker Lokalkolorit die Farblosigkeit der Protagonisten nicht ausgleichen kann. Abgegriffene Metaphern, die das Dog-eat-dog-Prinzip innerhalb der delinquenten Vorstadtbevölkerung wörtlich übernehmen, stehen in kuriosem Kontrast zu der idealisierten Darstellung erster Liebe. Aus den Bruchstücken verschiedener Stories einen soliden Handlungsfaden zu knüpfen, gelingt der oberflächlichen Inszenierung nicht. Die adretten Jungdarsteller können alleingelassen mit unfertigen Figuren auch nur rastlos in die Kamera gucken.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz