Die Auftritte Tina Turners, sei es als jugendliche Sängerin auf schneeigen TV-Aufnahmen, in 80er-Kostümen während Live-Shows oder im aktuellen Interview mit den Regisseuren als differenzierte Autobiografien, sind die entscheidende Stärke des auf musikalischer Ebene hervorragenden Dokumentarfilms. Dessen schablonenhafter Aufbau verschenkt viel des Potenzials, das der Reichtum an Originalmaterial sowie Kontakt zu bedeutenden Weggenossen offenbart. Turners Stimme und Ausstrahlung überwinden den starren Grundriss eines Lebensberichts, zwischen dessen Kapitel psychologische und historische Leerstellen bleiben.
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