Die sozialen Muster und psychischen Ursachen von Alkoholabhängigkeit, ihre Integration in den Berufsalltag, die unterschiedliche gesellschaftliche Bewertung von Alkoholismus bei Frauen und Männern: All dies könnte Jeanne Herrys didaktischem Drama nicht gleichgültiger sein. Der paternalistische Plot wirkt wie ein zeitgenössisches Remake der belehrenden Schulfilme, die Rauschmittel dämonisieren ohne sich mit ihnen zu befassen. Austauschbare Hochglanz-Bilder verstärken die monotone Repetition der Handlung. Darin bleibt die queere Romanze ein Fremdkörper mit dem Zweck die Message sozialer Anpassung zu kaschieren.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz