Nachdem er vor zwei Jahren in Cannes Kurzfilm-Wettbewerb bereist eine lobende Erwähnung erhielt, kehrt Daniel Soares zurück mit einer Anthologie lakonischer Pointen. Die schwarzhumorigen Situationen, die ihnen vorangehen, treiben zwischen beiläufigem Naturalismus und soziologischer Satire. Die Wirkung des Zufälligen entpuppt sich als süffisantes Konstrukt, das in beiläufigen Brüchen des Banalen die Untiefen des Alltags aufzeigt. Der Verzicht auf jegliche Stilmittel zeigt die Naturkulisse als neutrale Konstante, gleichgültig gegenüber den kuriosen Ereignissen. Der Fluss wird zum Übergangsraum zwischen Spiel und Ernst, Pose und Kontrollverlust, Entspannung und Anspannung.
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