Das überqualifizierte Ensemble, allen voran Maika Monroes hingebungsvolle Hauptrolle, hält Zachary Wigons ungelenke Horror-Satire zusammen, doch kann die schematische Story und kruden Charakter-Karikaturen nicht aufwiegen. Das prototypische Setting und einige düstere Details sind wie geschaffen für unheimliche Stimmung, doch die formelhafte Inszenierung zeigt keine Ambitionen, Atmosphäre aufzubauen. Bizarre Vignetten liefert immerhin Nico Aguilars kongeniale Kamera mit ihren phantasievollen Einstellungen. Die angerissenen Themen patriarchalischer Gewalt und systemisch legitimierter Ausbeutung sind bloß sozialkritische Staffage einer derivativen Hommage, deren Selbstwahrnehmung ähnlich verzerrt ist wie die der Titelfigur.