Zwischen süßer Sehnsucht und bedrückenden Erinnerungen beschwört Ira Sachs kantig Collage die Aura eines schmerzlichen Zerfalls auf physischer, psychischer und kollektiver Ebene. In einer expressiven, erratischen Darstellung vermittelt Rami Malek die Mischung aus verdrängter Angst und rastlosem Lebenshunger. Hin- und hergerissen zwischen Zorn und Zärtlichkeit ist der impulsive Protagonist Relikt und Repräsentationsfigur einer Ära sexueller Abenteuer und erkämpfter Freiheit, die mit den Menschen verschwindet, die sie ausmachten. Ein fragmentarisches Film-Poem, wie die in einer Schlüsselszene angebrochenen Songs.
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