Obwohl Kevin Bacons Horror-Heimvideo optisch an eine angestaubte Sitcom erinnert, bleiben die finanziellen Möglichkeiten der Produktion stets spürbar. Dass superreiche Superstars das stets vom Bankrott bedrohte Leben verhöhnter Trash-Auteure verklären, ist als unbeabsichtigter Kommentar auf elitäre Realitätsfremdheit amüsanter als sämtliche Meta-Witze und Gags um blutrünstige Biederkeit. Sofies und Travis Ähnlichkeit mit ihren Eltern ist bemerkenswerter als das halbherzige Schauspiel, das wirkt, als sei die Verwandtschaft des Regisseurs auch im wahren Leben nur aus Familiensinn dabei. Aber kann man ihnen wirklich böse sein? Nein. Oder fast nicht.
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