Basierend auf Arnošt Goldflams hierzulande wenig bekanntem Kinderbuch und visuell geprägt von mitteleuropäischer Märchenkunst und traditionellem Puppentheater, erschafft das Regie-Quartett David Súkup, Patrik Pašš, Leon Vidmar und Jean-Claude Rozec eine atmosphärisch starke, obzwar tonal uneinheitliche Märchen-Metapher. Die drei fantasievollen Episoden besitzen je einen eigenen visuellen Stil, der Stimmung und Thema stützt. Zwischen stimmungsvoller Spannung und süßlicher Sentimentalität schwankend, beschwört dir symbolreiche Story die heilende Kraft der Kreativität – verklärt jedoch zugleich Tradition und konservative Familienstrukturen. Eine liebevolle, aber ambivalente Hommage mit gebrochenem Zauber.
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