Gender als gesellschaftliche Gewalt und kulturelles Konstrukt prallt in Botir Abdurakhmanivs attavistischer Allegorie auf die Unausweichlichkeit biologistischer Bestimmung. Deren emotionales Erwachen steht im Zentrum des problematischen Porträts der prototypischen Titelfigur. Ihre vorgebliche Emanzipation ist die grob getarnte Zementierung reaktionärer Rollenbilder, die direkt einem archaischen biologischen Absolutismus entspringen.
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