Zartfühlende Darstellungen und zeitgenössische Kunst werden aktive Teile Chakme Rinpoches kongenialen Kunstkino-Konstrukts. Konzepte von Wahrheit und Echtheit lösen sich ebenso auf wie gängige Gesellschaftsbilder von Originalität und Imagination. Partnerschaftliche Parabel und philosophisches Palimpsest überlagern sich zu einer gleichsam fordernden und faszinierenden Meta-Meditation. Deren ästhetisierte Kameraaufnahmen schwelgen in eleganten Interieurs und grandiosen Landschaften, gegenüber deren organischer Topographie die strenge Architektur moderner Museumsbauten traurig leblos wirkt. Melodrama, Meta-Text und Marketing fusionieren zum epistemologischen Gesamtkunstwerk.
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