Mit seiner sprunghaften Struktur, hitzigen Erzählform und ausuferndem Prunk wirkt Marwan Hameds pompöse Hommage wie ein überlanger Trailer. Wer die Heldin nicht kennt, kommt ihrem Charakter genauso wenig nahe wie ihrem Talent. Umm Kulthums Gesang und Musik erklingen kaum und Mona Zakis unsichere Darstellung kann die psychologische Skizzenhaftigkeit des Drehbuchs nicht ausgleichen. Ziel der Prestige-Produktion scheint nicht biografische Wahrhaftigkeit, sondern die Konstruktion eines nationalen Idols. Die epische Opulenz im Stil Hollywoods Goldener Ära liefert mit Glamour und opernhafter Theatralik flüchtige Unterhaltung, aber nie die behauptete Intensität.
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