David Hasselhoff als Marvel-Held? Ja, dies war 1998 tatsächlich noch möglich, als sich Marvel noch in seiner Findungsphase befand. Das Ergebnis dürfte jedoch klar sein. Denn Regisseur Rod Hardy ("Robinson Crusoe") konnte trotz Unterstützung von Autor und Comic-Fan David S. Goyer ("The Dark Knight", "Man of Steel", "Batman vs. Superman") nicht einmal ansatzweise einen guten Film produzieren. Herauskam ein totales Trash-Abenteuer, welches heute genüsslich zum Lachen anregt. Vor allem wenn man weiß, dass Hasselhoff auch jetzt gerne wieder in seine damalige Rolle als S.H.I.E.L.D. Chef schlüpfen würde. Hoffen wir, dass Marvel niemals diesem wieder zustimmt. Zu kaufen gibt es unterdessen den Film nur noch über das Ausland. Hierzulande erschien er bislang einzig auf VHS. Vielleicht folgt bei einem Solo-Nick-Fury Film endlich der Release auf DVD oder gar BD. Trash-Freunde dürfte es freuen.
Story: Die Geheimorganisation HYDRA dringt in die Trinity Base ein, um den eingefrorenen Körper von Wolfgang von Strucker aus der Cryogenic Section zu stehlen. Weil sie dabei mehrere Agenten töten, wird Colonel Nicholas 'Nick' Joseph Fury durch Contessa Valentina 'Val' de Allegro Fontaine und Alexander Goodwin Pierce im Yukon benachrichtigt, damit dieser nach fünf Jahren wieder zu S.H.I.E.L.D. zurückkehren kann, um die brenzlige Situation zu lösen. Sein schwieriger Einsatz führt ihn dabei unter anderem nach Berlin. Und Fury bleibt wenig Zeit, denn HYDRA plant mit einem Virus die komplette Menschheit zu vernichten.
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Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.