Mit Crystal Lake bekommt die Horrorreihe Freitag der 13. Seriennachschub, bei dem Fans auf reichlich blutige Gewalt nicht verzichten müssen. Ein anderes Element, das in den bisherigen Filmen regelmäßig zum Einsatz kam, spielt dagegen eine deutlich kleinere Rolle: freizügige Nacktszenen. Showrunner Brad Caleb Kane hätte daran offenbar gerne etwas geändert, stieß mit seinem Wunsch jedoch auf Widerstand.
Showrunner von "Crystal Lake" wollte mehr nackte Haut
Im Interview mit TheWrap machte Kane deutlich, dass die Entscheidung nicht allein bei ihm lag. Dass Gewalt im Fernsehen offenbar weniger problematisch sei als nackte Haut, kommentierte er mit deutlichen Worten:
„Ich habe es versucht. Das ist Amerika. Man kann den Kindern Gewalt zeigen, aber Gott bewahre, sie sehen ein paar Brüste. Manchmal wird man bei solchen Dingen überstimmt.“
Wer sich letztlich gegen seine Vorstellungen stellte, verriet Kane nicht. Ganz ohne freizügige Momente kommt Crystal Lake zwar nicht aus: Sexuelle Situationen und kurze Aufnahmen nackter Hinterteile sind ebenfalls enthalten. Im Vergleich zu den Kinofilmen fällt die Zurückhaltung dennoch auf. Schließlich gehörten Nacktszenen über Jahrzehnte zu den wiederkehrenden Zutaten der Freitag der 13.-Reihe, einschließlich des Remakes von 2009. Ob der Verzicht auf mehr nackte Haut für die Qualität der Serie überhaupt eine Rolle spielt, ist natürlich eine andere Frage. Für Kane war das Thema offenbar trotzdem einen Kampf wert.
Während in den USA bereits alle Folgen der ersten Staffel bei Peacock verfügbar sind, erscheint Crystal Lake in Deutschland exklusiv bei HBO Max. Bislang sind hierzulande fünf der insgesamt acht Episoden abrufbar. Rechtzeitig zu Halloween können sich aber auch deutsche Horror-Fans die komplette erste Staffel ansehen. Ob sich die Serie lohnt? Hier erfahrt ihr es.