Bildnachweis: © A24 | Motiv von "Slayground"

Horror statt Halloween-Spaß: A24 enthüllt Kinostart für "Slayground" vom "Green Room"-Regisseur

von Thomas Repenning

Mit Green Room und Rebel Ridge hat Jeremy Saulnier bewiesen, dass er aus scheinbar überschaubaren Situationen nervenaufreibende Thriller machen kann. Nun meldet sich der Regisseur mit Slayground zurück, einem neuen Horrorfilm aus dem Hause A24. Das Studio hat ein frisches Poster veröffentlicht und gleichzeitig den amerikanischen Kinostart für den 29. Januar 2027 bestätigt. Bereits morgen soll der erste vollständige Trailer erscheinen.

"Slayground": Eine Halloween-Attraktion wird zum Schauplatz eines Albtraums

Im Mittelpunkt steht ein Mann, der während der Halloween-Nacht aus dem Polizeigewahrsam flieht. Er gilt als Hauptverdächtiger in einem Massenmordfall und versucht, seine Unschuld zu beweisen, während die Polizei eine groß angelegte Fahndung nach ihm einleitet.

Gespielt wird der Flüchtige von Cory Michael Smith (Gotham). Seine Figur arbeitet in einer Gruselattraktion namens Slayground, die offenbar eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Das ungewöhnliche Setting könnte dabei zu einem gefährlichen Versteck werden, in dem sich künstliche und tatsächliche Schrecken kaum noch unterscheiden lassen.

Zur Besetzung gehören außerdem Imogen Poots (Green Room), Sophie Wilde (Talk to Me), James Badge Dale (The Empty Man), Chase Sui Wonders, Young Mazino (The Last of Us), Stephen Root und Matty Matheson (The Bear).

A24 setzt auf eine geheimnisvolle Horror-Kampagne

Ursprünglich wurde der Film unter dem Titel October entwickelt. Die bisherigen Werbemaßnahmen konzentrierten sich vor allem auf die fiktive Gruselattraktion und deren Überwachungskameras. Ein erster Teaser zeigte verschiedene Räume, ohne dabei viel über die eigentliche Handlung zu verraten.

Das neue Poster führt diese ungewöhnliche Kampagne fort. Zu sehen ist eine Sicherheitstafel, auf der normalerweise die Tage seit dem letzten Arbeitsunfall gezählt werden. Hier geht es allerdings um die Zeit seit dem letzten Mord, und die Anzeige steht wenig beruhigend auf null.

Interessant ist dabei, dass die bisherige Vermarktung offenbar nur einen Teil der tatsächlichen Geschichte zeigt. Während die Werbung einen klassischen Haunted-House-Horrorfilm vermuten lässt, deutet die bekannte Handlung eher auf einen düsteren Verfolgungsthriller hin. Ob Saulnier beide Ansätze miteinander verbindet oder das Publikum bewusst auf eine falsche Fährte lockt, dürfte der kommende Trailer zumindest teilweise beantworten.