Bildnachweis: © Constantin Film | Motiv von "Resident Evil"

"Resident Evil" sprengt die Erwartungen: Horror-Reboot legt den besten Kinostart der gesamten Reihe hin

von Thomas Repenning

Zach Creggers Resident Evil ist endgültig zum Kinohit geworden. Der Neustart der Videospielverfilmung spielte an seinem ersten Wochenende weltweit rund 108,3 Millionen Dollar ein und stellt damit einen neuen Startrekord für das Franchise auf. Besonders stark fällt das Ergebnis in Nordamerika aus – während sich in Deutschland trotz Platz 1 der Kinocharts ein etwas anderes Bild zeigt.

60 Millionen Dollar in Nordamerika sorgen für einen neuen Franchise-Rekord

Allein in Nordamerika spielte Resident Evil zum Auftakt geschätzte 60 Millionen Dollar ein. Damit wurde der bisherige Startrekord von Resident Evil: Afterlife, der 2010 mit rund 27 Millionen Dollar eröffnete, mehr als verdoppelt. International kamen weitere 48,3 Millionen Dollar hinzu. Bei einem Produktionsbudget von rund 75 Millionen Dollar steht der Film damit nach wenigen Tagen bereits bei 108,3 Millionen Dollar weltweit.

Auch im Vergleich mit Zach Creggers bisherigen Filmen ist das eine neue Größenordnung. Weapons eröffnete weltweit noch mit rund 70 Millionen Dollar. Selbst Scream 7, das Anfang des Jahres einen neuen Startrekord für seine eigene Horrorreihe aufstellte, kam zum Auftakt auf rund 97 Millionen Dollar. Der erste Resident Evil von 2002 benötigte sogar seine gesamte Kinoauswertung, um weltweit auf etwas mehr als 100 Millionen Dollar zu kommen.

Deutschland feiert einen neuen Spitzenreiter – aber keinen "Resident Evil"-Rekord

In Deutschland reichten rund 155.000 verkaufte Tickets und etwa 1,8 Millionen Euro Umsatz für Platz 1 der Kinocharts. Damit beendet Resident Evil zugleich die fast zweimonatige Spitzenposition von Spider-Man: Brand New Day, der am Wochenende noch einmal rund 85.000 Besucher erreichte.

Innerhalb der eigenen Reihe reicht es nach Besucherzahlen allerdings nur für den fünftbesten deutschen Start. Vor allem die Milla-Jovovich-Ära lockte zum Auftakt teilweise deutlich mehr Menschen an: Resident Evil: Afterlife brachte es 2010 beispielsweise auf rund 392.000 Tickets. International sieht die Sache dagegen eindeutig aus: Creggers Neustart hat bereits am ersten Wochenende mehr eingespielt als der erste Resident Evil während seiner kompletten weltweiten Kinoauswertung.

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