Für Masters of the Universe sah es nach dem Kinostart alles andere als rosig aus. Die neue Realverfilmung der kultigen Mattel-Marke mit Nicholas Galitzine als He-Man soll rund 170 Millionen US-Dollar gekostet haben, spielte weltweit aber lediglich etwa 114 Millionen Dollar ein. Damit blieb das Fantasy-Abenteuer von Bumblebee-Regisseur Travis Knight deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Nun bekommt He-Man allerdings eine zweite Chance – und die wird vom Streaming-Publikum offenbar kräftig genutzt.
Über eine Milliarde Minuten in wenigen Tagen
Am 22. Juli 2026 und damit weniger als zwei Monate nach dem Kinostart wanderte Masters of the Universe zu Prime Video. Laut den aktuellen Nielsen-Zahlen wurden dort allein zwischen dem 20. und 26. Juli rund 1,1 Milliarden Minuten des Films gestreamt – obwohl er erst mitten in dieser Messwoche verfügbar wurde.
Damit schaffte es der Fantasy-Blockbuster direkt auf Platz eins bei Prime Video und dürfte Amazon nach dem enttäuschenden Kinoergebnis zumindest etwas versöhnlicher stimmen.
Zuschauer mögen He-Man deutlich mehr als die Kinokasse
Dass Masters of the Universe ausgerechnet im Heimkino noch einmal durchstartet, passt auch zu den Reaktionen auf den Film. Während die Kritiken gemischt ausfielen, kam die Neuauflage beim Publikum deutlich besser an. Neben Galitzine gehören Jared Leto, Camila Mendes, Idris Elba, Alison Brie und Morena Baccarin zum prominenten Cast.
Ob die starken Streaming-Zahlen ausreichen, um He-Man doch noch eine Zukunft auf der Leinwand zu bescheren, bleibt offen – zumindest hat der vermeintliche 170-Millionen-Dollar-Flop nun bewiesen, dass das Interesse an Eternia längst nicht verschwunden ist.