Bildnachweis: © 20th Century Studios | Szene aus "Battle Angel Alita"

Star des geplanten "Blade"-Reboots spricht Klartext: "Wenn sie den Film hätten machen wollen, hätten wir den Film gemacht"

von Sebastian Groß

Sieben Jahre nach der großen Ankündigung ist das MCU-Reboot von Blade endgültig tot  - zumindest laut MCU-Boss Kevin Feige. Das Projekt galt lange als eines der größten Sorgenkinder des Marvel Cinematic Universe: Regisseure und Drehbuchautoren wechselten mehrfach, das Skript wurde immer wieder umgeschrieben und mehrere Kinostarts platzten. Nun hat Hauptdarsteller Mahershala Ali erstmals öffentlich über das Schicksal des Films gesprochen – und deutet an, dass das Scheitern nicht an ihm lag.

Mahershala Ali sieht die Verantwortung bei Marvel

Im Interview mit GQ fand der zweifache Oscarpreisträger deutliche Worte für das Scheitern des neuen Blade

„Ihr hattet mich unter Vertrag, sie haben Milliarden von Dollar. Wenn sie den Film hätten machen wollen, hätten wir den Film gemacht ... Ich glaube, ich bin bereit, die Blade-Fragen hinter mir zu lassen. Diese Fragen müsst ihr ihnen stellen.“

Marvel Studios hatte Ali 2019 auf der San Diego Comic-Con als neuen Blade vorgestellt. Viele Fans feierten die Besetzung, doch aus dem Film wurde nie etwas. Stattdessen häuften sich über Jahre Berichte über kreative Differenzen, zahlreiche Drehbuchfassungen und mehrere Regiewechsel. Am Ende verschwand Blade komplett aus dem offiziellen Kinokalender des Studios.

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