Freddy Krueger könnte vor einem ungewöhnlichen Comeback stehen. Nachdem bereits bekannt wurde, dass Paramount einen neuen A Nightmare on Elm Street-Film vorbereitet (mehr dazu hier), soll nun auch Warner an einer eigenen Neuauflage arbeiten. Hintergrund ist eine besondere Rechteverteilung: Paramount besitzt die US-Rechte an der Horror-Reihe, Warner die internationalen Rechte. Dadurch können beide Studios parallel unterschiedliche Projekte entwickeln.
Zwei Remakes mit unterschiedlichen Voraussetzungen
Wie Puck News berichtet, hatte Paramount damit gerechnet, dass die geplante Fusion mit Warner bis zum Produktionsstart abgeschlossen sein würde. Doch Warner treibt nun offenbar ein eigenes Projekt voran und soll dafür mit Lee Cronin (Lee Cronin's The Mummy) über Drehbuch, Regie und Produktion verhandeln. Paramount befindet sich derweil noch auf der Suche nach einer Regisseurin oder einem Regisseur.
Ein weiterer Unterschied betrifft den Nachlass von Wes Craven. Paramount arbeitet mit Cravens Familie zusammen und entwickelt den Film mit deren Unterstützung. Warner konnte sich laut Bericht nicht mit dem Nachlass einigen, verfolgt seine Pläne aber dennoch weiter. Aufgrund der Rechte könnte diese Version allerdings ausschließlich außerhalb der USA veröffentlicht werden.
Unterschiedliche Konzepte für denselben Horror-Klassiker
Auch inhaltlich gehen beide Projekte verschiedene Wege. Paramount soll an eine sehr originalgetreue Neuverfilmung gebunden sein, während Warner auf eine eigenständige Neuinterpretation setzt. Beide Studios wollen ihre Filme möglichst schnell voranbringen und hoffen offenbar, damit den Konkurrenten unter Druck zu setzen. Ob am Ende tatsächlich zwei neue A Nightmare on Elm Street-Filme erscheinen, bleibt vorerst offen.