Die Zukunft von Fast & Furious 11 aka Fast Forever bleibt ungewiss. Obwohl Vin Diesel vor wenigen Wochen auf Social Media den Eindruck vermittelte, dass die Dreharbeiten zum geplanten Serienfinale bereits laufen, sprechen aktuelle Aussagen für einen deutlich komplizierteren Stand der Produktion. Reacher-Star Alan Ritchson, der nach seinem Auftritt in Fast & Furious 10 voraussichtlich zurückkehren wird, hat nun bestätigt, dass das Projekt derzeit mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat.
"Fast & Furious 11" kämpft mit Budgetproblemen
Im Podcast Happy Sad Confused erklärte Ritchson, dass vor allem die Finanzierung des Blockbusters eine große Herausforderung sei. Die Reihe sei im Laufe der Jahre immer größer geworden, gleichzeitig müsse jedoch ein Weg gefunden werden, die Kosten in den Griff zu bekommen. Bereits im Frühjahr hatte das Wall Street Journal berichtet, dass Universal Pictures eine deutliche Senkung des geplanten Budgets gefordert haben soll. Zudem soll das Drehbuch damals noch nicht fertig gewesen sein.
„Es gibt viele Hindernisse. Der Film ist teuer – eigentlich zu teuer. Es muss einen effizienteren Weg geben, diese Filme zu drehen. Gleichzeitig soll aber die Größe und Bedeutung dieses Universums erhalten bleiben. Wir stehen an einem Punkt, an dem alle versuchen, eine sehr schwierige Aufgabe zu lösen. [...] Es wird einen weiteren Film geben, und ich glaube, er wird großartig. Jetzt geht es darum, einige große Probleme zu lösen.“
Was ist über "Fast Forever" bislang bekannt?
Offiziell hält sich Universal mit neuen Informationen weiterhin zurück. Weder wurde bislang die Besetzung bestätigt, noch gibt es einen Produktionsstart. Als Regisseur wird erneut Louis Leterrier gehandelt, der bereits Fast X inszenierte. Das Drehbuch stammt inzwischen von Michael Lesslie, nachdem zuvor mehrere Autoren an dem Projekt gearbeitet hatten.
Das Finale soll die Geschichte aus Fast X fortsetzen. Der zehnte Teil endete mit einem Cliffhanger: Dominic Toretto und sein Sohn Brian geraten nach einer Explosion auf einem Staudamm in Lebensgefahr. Ursprünglich war offenbar geplant, die Handlung direkt fortzuführen. Durch die lange Verzögerung bis zum derzeit angesetzten US-Kinostart am 17. März 2028 dürfte diese direkte Fortsetzung jedoch schwieriger umzusetzen sein.
Trotz der aktuellen Probleme hält Universal bislang am geplanten Starttermin im März 2028 fest. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, bleibt allerdings abzuwarten. Erst wenn Budget, Drehbuch und Produktion endgültig geklärt sind, dürfte das Studio den offiziellen Drehstart des letzten Fast & Furious-Films bekannt geben.