Bildnachweis: © Paramount | Szene aus "Gladiator II"

Schlappe für Antoine Fuqua und Denzel Washington: Historien-Epos "Hannibal" soll laut Insider "praktisch tot" sein

von Sebastian Groß

Nach dem enormen Erfolg von Michael schien Regisseur Antoine Fuqua vor dem nächsten Großprojekt seiner Karriere zu stehen. Gemeinsam mit wollte er für Netflix die Geschichte des legendären Feldherrn Hannibal auf die Leinwand bringen. Doch aus dem ambitionierten Historienepos Hannibal wird offenbar nichts: Nachdem das Projekt bereits vor wenigen Wochen auf Eis gelegt wurde, verdichten sich nun die Hinweise, dass der Film endgültig eingestellt wurde.

"Hannibal" soll nicht mehr realisiert werden

Wie Kameramann Robert Richardson nun im Gespräch mit The Playlist verriet, gilt das Netflix-Projekt inzwischen als "praktisch tot". Bereits im vergangenen Monat hatte der Streamingdienst die Vorbereitungen gestoppt, obwohl die Dreharbeiten noch in diesem Sommer in Italien beginnen sollten. Als Hauptgrund galten die enormen Produktionskosten, die sich Berichten zufolge auf mehr als 200 Millionen US-Dollar belaufen hätten. Angesichts dieser Summe zog Netflix offenbar die Reißleine.

Geplant war ein Historienfilm über den berühmten karthagischen Feldherrn Hannibal und dessen Feldzüge gegen das Römische Reich während des Zweiten Punischen Krieges zwischen 218 und 201 vor Christus. Das Drehbuch stammte von John Logan (The Last Samurai, Gladiator ). Neben Richardson als Kameramann soll Gerüchten zufolge sogar Hans Zimmer als Komponist vorgesehen gewesen sein. Für Antoine Fuqua und Denzel Washington wäre Hannibal bereits die sechste gemeinsame Zusammenarbeit gewesen.

Für Fuqua bedeutet das Aus des Projekts allerdings keineswegs einen Karriereknick. Sein Michael-Jackson-Biopic entwickelt sich derzeit zum größten Live-Action-Kinoerfolg des Jahres 2026 und steht kurz davor, weltweit die Marke von einer Milliarde US-Dollar einzuspielen. Parallel arbeitet Lionsgate bereits an einer Fortsetzung, deren Dreharbeiten Berichten zufolge Ende 2026 beginnen sollen. Ob Fuqua davor noch ein anderes gemeinsames Projekt mit Washington entwickelt, bleibt abzuwarten. Fans hoffen bereits auf eine weitere Fortsetzung der The Equalizer-Reihe, die im Vergleich zu einem monumentalen Historienepos deutlich günstiger zu produzieren wäre.

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