Nicht an vorderster Front, sondern fernab des Schlachtfelds fällt manchmal die wichtigste Entscheidung eines Krieges. Der neue Trailer zu Pressure macht genau das deutlich: Statt auf Bombast und Gefechte setzt das Historiendrama auf einen oft übersehenen, aber entscheidenden Faktor des Zweiten Weltkriegs – das Wetter.
Die letzten Stunden vor dem D-Day
„Pressure“ spielt in den hochkritischen Tagen unmittelbar vor der alliierten Landung in der Normandie. Während Hunderttausende Soldaten auf ihren Einsatz warten und die größte Militäroperation der Geschichte vorbereitet wird, hängt alles an einer scheinbar banalen Frage: Ist das Wetter stabil genug für den Angriff?
Der Film verlegt das Geschehen dabei an einen Ort, den Kriegsfilme nur selten in den Mittelpunkt rücken: das meteorologische Hauptquartier, in dem Prognosen über Erfolg oder Katastrophe entscheiden.
Andrew Scott zwischen Verantwortung und militärischem Druck
Im Zentrum steht James Stagg, gespielt von Andrew Scott, der als Chefmeteorologe der britischen Streitkräfte eine Prognose abgeben muss, von der das Schicksal der gesamten Operation abhängt.
Der neue Trailer zeigt einen Mann, der zunehmend unter Druck gerät. Unterschiedliche Einschätzungen, der Druck des Militärs und die schiere Tragweite seiner Entscheidung machen aus der Wettervorhersage einen nervenaufreibenden Machtkampf. Denn eine falsche Einschätzung könnte tausende Soldaten das Leben kosten.
An seiner Seite steht Kay Summersby, während im Hintergrund die militärische Führung auf eine Entscheidung drängt. Die finale Verantwortung trägt schließlich Dwight D. Eisenhower, gespielt von Brendan Fraser, der sich auf Staggs Einschätzung verlassen muss.
Pressure soll aktuell am 17. September in die Kinos kommen.