Bildnachweis: © Hulu | Motiv von "Dear Killer Nannies"

Neue Escobar-Serie mit ungewöhnlicher Perspektive: "Dear Killer Nannies" startet bald im Stream

von Thomas Repenning

Über den berüchtigten Drogenbaron Pablo Escobar wurde bereits unzählige Male erzählt – etwa in Serien wie Narcos. Doch eine neue Produktion will die Geschichte aus einer völlig anderen Perspektive betrachten.

Die Serie Dear Killer Nannies startet am 1. April beim Streamingdienst Hulu und erzählt Escobars Geschichte aus der Sicht seines Sohnes.

Escobars Imperium aus der Sicht seines Kindes

Im Mittelpunkt steht Juan Pablo „Juanmpi“ Escobar, der als Kind mitten im Umfeld eines der mächtigsten Drogenkartelle der Welt aufwuchs. Während sein Vater sein Imperium immer weiter ausbaute, lebte der Junge in einer Realität, die für Außenstehende kaum vorstellbar ist.

Die Serie zeigt diese Zeit aus seiner Perspektive – von der frühen Kindheit bis in die Jugend. Dabei wird deutlich, wie sehr sein Alltag von Gewalt, Gefahr und den Machtkämpfen rund um das Medellín-Kartell geprägt war.

„Nannys“, die eigentlich Auftragskiller waren

Besonders ungewöhnlich ist der Blickwinkel der Serie: Die titelgebenden „Nannies“ sind Männer aus Escobars Umfeld, die offiziell auf den Sohn aufpassen sollten. In Wahrheit handelte es sich jedoch um Killer aus dem Umfeld des Kartells, die nebenbei auch als Bodyguards und Babysitter fungierten.

Für den jungen Juan Pablo bedeutete das, dass er schon früh mit brutalsten Szenen konfrontiert wurde – darunter Folter und Morde, die eigentlich kein Kind erleben sollte.

Starbesetzung rund um Pablo Escobar

Die Rolle von Escobar übernimmt John Leguizamo. Den Sohn des Drogenbarons spielen gleich mehrere Darsteller in unterschiedlichen Lebensphasen, darunter Janer Villareal und Miguel Tamayo.

Weitere Rollen übernehmen unter anderem Laura Rodríguez als Escobars Ehefrau Victoria Henao sowie Carmen Electra in einer Nebenrolle.

Ein anderer Blick auf eine bekannte Geschichte

Der echte Juan Pablo Escobar – der heute unter dem Namen Sebastián Marroquín lebt – hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach kritisch zur medialen Darstellung seines Vaters geäußert. Viele Produktionen hätten Escobar seiner Meinung nach zu sehr romantisiert.

Dear Killer Nannies will genau dort ansetzen und den Mythos um den Drogenboss aus der Sicht eines Kindes beleuchten, das zugleich Bewunderung und Angst für seinen eigenen Vater empfand.

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