Einer der prägendsten Western der Filmgeschichte wird erneut zum Serienformat – und jetzt steht auch der Hauptdarsteller fest. Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, übernimmt Matt Dillon die zentrale Rolle in der neuen Serienadaption von Die glorreichen Sieben.
Der Westernklassiker von John Sturges aus dem Jahr 1960 gilt als Meilenstein des Genres und war seinerzeit eine US-Neuinterpretation von Akira Kurosawas Die sieben Samurai. Die Geschichte um sieben Revolverhelden, die ein mexikanisches Dorf gegen eine brutale Banditenbande verteidigen, prägte das Bild des modernen Ensemble-Westerns nachhaltig.
Matt Dillon tritt in große Fußstapfen
In der neuen Serie wird Matt Dillon die Figur des Chris Adams verkörpern – jene Rolle, die im Original von Yul Brynner gespielt wurde. Auch im Kino-Remake von 2016, inszeniert von Antoine Fuqua, war die Figur klar an diesen ikonischen Part angelehnt und wurde von Denzel Washington übernommen.
Dillon, der unter anderem durch Verrückt nach Mary und Wild Things bekannt wurde und für seine Rolle in L.A. Crash eine Oscar-Nominierung erhielt, soll nun die stoische Führungsfigur der Sieben verkörpern. Weitere Cast-Mitglieder sind bislang nicht bekannt.
Moralische Konflikte im Wilden Westen
Inhaltlich wird die Serie im Wilden Westen der 1880er Jahre angesiedelt sein. Chris Adams führt eine Gruppe von Söldnern an, die ein friedliches Quäkerdorf verteidigen sollen. Ein skrupelloser Großgrundbesitzer hat es auf das Land der Gemeinde abgesehen und schreckt vor Gewalt nicht zurück.
Neben klassischen Western-Elementen soll die Serie verstärkt die moralische Dimension des Stoffes beleuchten. Im Zentrum steht die Frage, ob Gewalt gerechtfertigt sein kann, wenn es darum geht, Menschen zu schützen, deren Glaube auf strikter Gewaltlosigkeit basiert. Gleichzeitig will das Format die Hintergründe der einzelnen Figuren stärker ausarbeiten und ihre persönlichen Motive in den Fokus rücken.