Mit Project Hail Mary startet am 19. März 2026 die nächste große Science-Fiction-Hoffnung in den deutschen Kinos. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andy Weir galt schon seit ihrer Ankündigung im Jahr 2020 als Prestigeprojekt – nicht zuletzt, weil Weir zuvor mit Der Marsianer - Rettet Mark Watney eine der erfolgreichsten Sci-Fi-Vorlagen der vergangenen Jahre lieferte.
Nun sind die ersten Pressestimmen online – und sie klingen bemerkenswert euphorisch.
Ryan Gosling im All – und Kritiker sprechen von einem Meisterwerk
Im Zentrum von Project Hail Mary steht Raumfahrer Ryland Grace, gespielt von Ryan Gosling. Er erwacht allein an Bord eines Raumschiffs – ohne Erinnerung daran, wer er ist oder wie er dorthin gelangt ist. Erst nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen und offenbart eine Mission von existenzieller Tragweite.
Regie führen Phil Lord und Christopher Miller, die spätestens seit The LEGO Movie und den Jump-Street-Filmen als kreative Erfolgsgaranten gelten. Für die Bildgestaltung zeichnet Kameramann Greig Fraser verantwortlich, der unter anderem mit The Batman Maßstäbe setzte.
Kritiker Eric Marchen bezeichnet den Film als „Must-See-Weltraumabenteuer“ und spricht vom „ersten großartigen Blockbuster 2026“. Besonders Goslings Performance und Frasers visuelle Arbeit werden hervorgehoben. Auch Adriano Caporusso schwärmt von einem „atemberaubenden Weltraumepos“, das spektakuläre Effekte mit einer überraschend menschlichen Geschichte verbinde. In Sachen Dynamik erinnert ihn der Film sogar an den Kultklassiker Nummer 5 lebt!.
Scott Menzel geht noch weiter und nennt Project Hail Mary ein „Meisterwerk“, das in der kommenden Award-Season eine bedeutende Rolle spielen könnte. Gosling sei die perfekte Besetzung, der Film eine epische, zugleich intime Kinoerfahrung. Weitere Stimmen sprechen von einem „visuellen Traum“ und einem Sci-Fi-Drama, das Humor, Spannung und Emotionen gekonnt miteinander vereint.
Euphorie mit Vorbehalt?
So enthusiastisch die ersten Reaktionen auch ausfallen: Frühkritiken in sozialen Netzwerken sind traditionell wohlwollender als spätere, ausführliche Reviews. Vereinzelte Stimmen merken bereits kleinere Schwächen im Drehbuch an, insgesamt überwiegt jedoch klar die Begeisterung.
Ob Project Hail Mary tatsächlich als erstes großes Science-Fiction-Highlight des Jahres in die Geschichte eingeht, wird sich ab dem 19. März zeigen.