Fast einen Monat nach Kinostart schreibt Iron Lung weiter an seiner ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte. Das Sci-Fi-Horrorprojekt von YouTuber und Filmemacher Mark Fischbach, besser bekannt als Markiplier, steht kurz davor, weltweit die Marke von 50 Millionen Dollar zu knacken.
Mit aktuell rund 48 Millionen Dollar globalem Einspiel rangiert der Film bereits unter den 40 erfolgreichsten Independent-Produktionen aller Zeiten – in einer Liga mit Titeln wie Midsommar oder Nightcrawler. Zudem zählt Iron Lung inzwischen zu den acht umsatzstärksten Filmen des Kinojahres 2026.
Überraschungserfolg ohne klassischen Verleih
Bemerkenswert ist vor allem der Start: Iron Lung lief in über 4.000 Kinos weltweit an – ohne traditionellen Studioverleih – und übertraf bereits am ersten Wochenende die Erwartungen. Die Verfilmung des gleichnamigen Indie-Horrorspiels aus dem Jahr 2022 wurde von Fischbach selbst geschrieben, inszeniert und geschnitten.
In der Geschichte übernimmt er die Rolle des Häftlings Simon, der in einem postapokalyptischen Universum ein U-Boot namens Iron Lung steuert. Ziel ist ein Mond mit einem Ozean aus Blut, auf dem nach Ressourcen gesucht wird. Die Menschheit lebt nach einem mysteriösen Ereignis namens Quiet Rapture auf Raumstationen, nachdem Sterne und bewohnbare Planeten verschwunden sind.
Expansion in asiatische Märkte
Nach dem erfolgreichen US-Start steht nun die Auswertung in weiteren Märkten bevor, insbesondere in Südostasien. Geplant sind unter anderem Starts auf den Philippinen, in Hongkong, Singapur, Indonesien und Thailand. Damit dürfte die nächste Umsatzmarke in greifbare Nähe rücken.
Auch beim Publikum kommt der Film gut an: Auf Rotten Tomatoes hält Iron Lung einen Verified-Hot-Zuschauerscore von 88 Prozent, während die Kritikerwertung zuletzt auf 61 Prozent gestiegen ist. Für ein düsteres, klaustrophobisches Indie-Projekt ohne Franchise-Rückenwind ist das ein bemerkenswertes Ergebnis.