Klassische Naturdokumentation, Gemeindeskizze und Familiendrama verbindet Abby Ellis zu einem ökologischen Weckruf, dessen Mutlosigkeit mehr aussagt als die beliebigen Kameraaufnahmen. Jene interessieren sich mehr für politisches Palaver, private Momente, Beten und Bibel-Blättern als eine hintergründige Studie des ökologischen Status. Die gefährliche Dynamik ideologischer Irrwege, konservativer Konsens und opportunistischer Opposition wirkungsvoller Initiativen verschleiert eine spürbare Befangenheit, die es allen beteiligten Parteien recht machen will. Reaktionäre Anbiederung und frömmelnde Familienszenen sollen augenscheinlich ein republikanisches Publikum mehr für den Film einnehmen als für die Umweltproblematik interessieren.