Autor: Magnus Knoll (Mangus)
1. "Die durch die Hölle gehen" (1978) - Michael Cimino
Michael (Robert De Niro) kehr nach Vietnam zurück um seinen ehemaligen Freund Nick (Christopher Walken) zu suchen und findet ihn in einem Hinterhofverschlag, Schauplatz für illegale russisch Roulette Wetten. Wie kaum eine andere Szene zeigt diese die Grauen des Krieges (selbst aus Tätersicht) in Reinform. Dem völlig apathischen Nick fehlt selbst der grundlegendste aller menschlichen Triebe, der des Überlebenswillens.
2. "Die Nacht des Jägers" (1955) - Charles Laughton
In eine heile Welt bricht das Grauen ein, in Form von Geldgier, Wahnsinn und religösem Fanatismus. Schwierig, sich für eine spezielle Szene zu entscheiden, mir persönlich gefällt die Szene am Besten, in der der Jäger mit seinem Pferd als Silhouette auf einem nahgelegenen Hügelrücken entlangreitet und sein Lied singt. Selten habe ich die bloße Anwesenheit des Antagonisten als existenzielle Bedrohung empfungen, ein Meisterwerk, auch durch seinem einzigartiges Spiel mit Licht und Schatten.
3. "Der Partyschreck" (1968) - Blake Edwards
4. "Die Royal Tenenbaums" (2001) - Wes Anderson
5. "Delicatessen" (1991) Marc Caro/Jean-Pierre Jeunet
Bildnachweise:
Bild 2 - "Die Nacht des Jägers" - United Artists / MGM
Bild 3 - "Der Partyschreck" - United Artists / MGM
Bild 4 - "Die Royal Tenenbaums" - Buena Vista Pictures
Bild 5 - "Reservoir Dogs" - Miramax Films