Die süßlich-seichte Geschichtsklitterung, die Margherita Vicario in ihrem unglaubwürdigen Singspiel betreibt, wird gern als Märchenhaftigkeit verklärt. Doch dafür bedient sich die pseudo-emanzipatorische Romanze zu gezielt selektiver Fakten und der Konzepte überlegenerer Musiker-Biopics, um den misogynen Mythos einer rein männlichen Musikgeschichte zu untermauern. Entgegen der Behauptungen der mit Seifenopern-Sentiment gespielten Story, die Klassismus, Klerikalismus und Sexismus bagatellisiert, sind zahlreiche Komponistinnen und deren Werke aus der Ära bekannt. „Aus der Geschichte geschrieben“ werden sie von Margherita Vicario.
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Filme, unendliche Weiten ... dies sind die Abenteuer von Oneal, der sich vorgenommen hat, so viele Filme in seinem Leben zu schauen wie es irgendwie geht. Die Expertise liegt irgendwo zwischen Asia-Kino, Sci-Fi und Action. Doch auch schwere Kost und gerne philosophisch darf es sein. Zudem Chef von Moviebreak.
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