An den Schnittstellen von Justiz, Medienmacht und sozialer systematischem Sexismus positioniert Selina Miles ein engagiertes Exposé des systemischen Silencings von Opfern sexualisierter und häuslicher Gewalt. Gleichsam sensibel und sachlich durchleuchtet die australische Filmemacherin, wie Gerichte, Gesellschaft und Social Media insbesondere weibliche Betroffene gezielt daran hindern, über ihre Erfahrungen mit männlicher Gewalt öffentlich zu sprechen. Medienkritik, Aktivistinnen-Porträt und strukturelle Bestandsaufnahme enthüllen ein ernüchterndes Bild der Post-#MeToo Welt.