Bildnachweis: © Berlinale 2026 | © Alisa Kovalenko 2Brave Productions Message Film

Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

von Jakob Jurisch

Die unstrittige Relevanz Alisa Kovalenko und Marysia Nikitiuk liegt in der verstörenden Thematik. Als filmische Chronik der strategischen Menschenrechtsverletzungen ist ihr nüchterner Dokumentarfilm, der in der Sektion Panorama auf der 76. Berlinale seine Weltpremiere feiert, ein schmerzlicher, doch elementarer Beitrag zur Chronik des Krieges. Jener wirkt gleichsam erdrückend gegenwärtig und unheimlich abwesend. Formale Ruhe und klare Strukturen lenken den Fokus ganz auf die individuelle Erfahrung der Übergriffe. Die daraus wachende Solidarität unterstreicht die kollektive Stärke der Organisation; ein bitterer Triumph. 

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