„Heizöl in den Venen“ lautet der französische Original-Titel Pierre Le Galls kantigen Spielfilm-Debüts, das den darin anklingenden Widerspruch von Körperlichkeit und maschineller Mechanik in ungleich sensibler Form untersucht. Charakter-Porträt und Milieustudie verschmelzen zu einer intimen Betrachtung von Männlichkeitsbildern und dem universellen Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Jene lebt der einzelgängerische Protagonist nur auf körperlicher Ebene bei flüchtigen Begegnungen, die emotionale Bindungen bewusst ausschließen.